Brexit: Massive Auswirkungen auf Steuern und Gesellschaftsrecht!

Jetzt gratis downloaden: Spezialreport Brexit – So schützen Sie Ihre Mandanten!

Es kommen turbulente Zeiten auf Sie als Steuerberater zu. Die Auswirkungen des Brexit auf Steuern und Gesellschaftsrecht sind massiv – und die Nachteile können für Ihre Mandanten existentiell sein. Auf diesen Seiten geben wir Ihnen deshalb jetzt umfassende Informationen über steuerliche Folgen und gesellschaftsrechtliche Auswirkungen des Brexit.

Daneben erhalten Sie konkrete Praxistipps und Handlungsempfehlungen, mit denen Sie Schaden von Ihren Mandanten abwenden. Tipp: Alle Inhalte übersichtlich zusammengefasst sowie zusätzliche Empfehlungen und Infos zum Thema „Steuerrechtliche Auswirkungen des Brexit“ erhalten Sie in unserem Spezialreport – hier downloaden!

 

Unsere Beiträge im Überblick:

» 1. Der Brexit und die Umsatzsteuer - Bye, bye, innergemeinschaftliche Lieferung, Reverse Charge & Co.? Hier klicken.

» 2. Welche Steuererleichterungen fallen durch den Brexit weg? Hier klicken.

» 3. Der Brexit und die Wegzugsbesteuerung. Hier klicken.

» 4. Der Brexit und die Hinzurechnungsbesteuerung. Hier klicken.

» 5. Verlustausgleichsbeschränkung für Drittstaateneinkünfte. Hier klicken.

» 6. Der Brexit sorgt für Probleme im Umwandlungsteuerrecht. Hier klicken.

» 7. Erbschaft- und Schenkungsteuer nach dem Brexit. Hier klicken.

» 8. MEISTGELESEN: Auswirkungen des Brexit auf die Limited. Hier klicken.

 

Brexit: Steuerliche und rechtliche Folgen im Überblick – Was bisher geschah

In einem nationalen Referendum haben sich die Einwohner Großbritanniens am 23.06.2016 für einen Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union ausgesprochen. Formal wurde der Europäische Rat dann am 29.03.2017, wie nach Art. 50 EUV vorsehen, von der britischen Regierung über das Austrittsvorhaben in Kenntnis gesetzt.

Nach Art. 50 Abs. 3 EUV gilt eine Frist von zwei Jahren, bis der Großbritannien dann zwangsweise aus der EU ausscheidet. Das finale Austrittsdatum wäre damit der 30.03.2019.

Gibt es eine Übergangsphase beim Brexit?

Im März 2018 haben sich die Vertreter der EU und Großbritanniens darauf geeinigt, dass es nach dem Austritt aus der EU ein Übergangsabkommen und damit eine Übergangsphase geben soll, die den Zugang Großbritanniens zum Binnenmarkt und zur Zollunion bis zum 31. Dezember 2020 garantieren soll.

Hierfür setzt die EU aber ein umfassendes Austrittabkommen voraus, ohne welches man nicht zu dem Zugeständnis von Übergangsregelungen bereit ist. Die derzeit kursierende große Angst ist ein ungeregelter Austritt von Großbritannien aus der EU, ein sog. „harter“ Brexit ohne Übergangsfrist. Derzeit stehen alle möglichen Zugeständnisse der EU an Großbritannien unter Vorbehalt.

Die zentralen steuerrechtlichen und gesellschaftsrechtlichen Probleme beim Brexit

Seit des Bestehens der Europäischen Union und ihrer Vorläuferorganisationen ist man um eine fortschreitende Vereinheitlichung des gemeinsamen Wirtschaftsraumes durch den Abbau von Handelsschranken bestrebt.

Die Maßnahmen hierfür betreffen insbesondere die Vereinheitlichung von rechtlichen Regelungen, insbesondere im Gesellschaftsrecht und des Steuerrechts. Im Steuerecht sind z.B. die umsatzsteuerlichen Regelungen innerhalb der EU über die Mehrwertsteuersystemrichtlinie (folgend: MwStstystRL) weitgehend vereinheitlicht.

Auch für den Bereich von grenzüberschreitenden Zinsen und Dividenden gibt es z.B. durch die sog. Mutter-Tochterrichtlinie weitreichende Vereinfachungsregelungen.

Bei einem „ harten“ Brexit könnten alle diese Errungenschaften des gemeinsamen Marktes quasi über Nacht wegfallen, und sich damit beidseitig – sowohl für Unternehmen aus der EU als auch für Unternehmen aus Großbritannien – schwerwiegende wirtschaftliche Nachteile ergeben.

No-Deal-Brexit: Steuerrechtlich die schlimmste Option

Derzeit gibt es wieder Annäherungen zwischen den Verhandlungspartnern. Es ist allerdings noch nichts wirklich in trockenen Tüchern – vor allem die Zustimmung des britischen Parlaments zu einem Abkommen gilt als unsicher (s. dazu weiter unten). Auch nicht gerade optimistischer stimmt die Tatsache, dass die EU-Kommission am 13.11.2018 Informationen zu den laufenden Vorbereitungen und Eventualfallplänen für ein "No Deal"-Szenario herausgegeben hat, also für den Fall, dass die Brexit-Verhandlungen zu keinem Ergebnis im Sinne eines umfassenden Austrittsabkommens kommen.

Grund genug also, die Auswirkungen eines harten Brexits im steuerlichen Bereich genau unter die Lupe zu nehmen. Die Bundesregierung war nicht untätig und hat zwischenzeitlich am 29.10.2018 den Entwurf eines Brexit-Übergangsgesetzes herausgegeben, mit dem die Wirkungen eines harten Brexits in einigen Teilen abgemildert werden sollen.

Am 14.11.2018 wurde nun bekannt gegeben, dass die EU-Unterhändler und Großbritannien sich auf einen gemeinsamen Vertragstext für ein Austrittsabkommen geeinigt haben. Die EU-Kommission wird die Mitgliedstaaten informieren.

Die EU hat den Entwurf immerhin bereits gebilligt. Derzeit steht der Entwurf aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das britische Parlament. Hier formiert sich bereits Widerstand.  Es bleibt also weiter spannend, wirklich konkret greifbar ist nur das mögliche Szenario eines Brexits ohne Austrittsabkommen. Und: Selbst beim Zustandekommen eines Abkommens ist fraglich, ob damit alle steuerlichen und sonstigen rechtlichen Problemfelder wirklich abgedeckt werden.

 

 

So schützen Sie Ihre Mandanten!

Auf einen Blick: Alle relevanten steuer- und gesellschaftsrechtlichen Problemfelder beim Brexit – und wie Sie Ihre Mandanten vor wirtschaftlichen Schäden bewahren.

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