Alles Wissenswerte über das Kindergeld im Einkommensteuerrecht – Praxiswissen für Steuerberatende

Um Familien und Kinder zu unterstützen und finanzielle Belastungen durch die Versorgung von Kindern zu verringern, sieht der Staat verschiedene Verfahren vor. Eines davon ist der Anspruch auf das sog. Kindergeld. Dabei handelt es sich, im Unterschied zum sog. Kinderfreibetrag, um eine monatliche Subvention, die je nach Anzahl der zur Familie gehörenden Kinder variiert.

Die Entlastung findet damit also mittels der direkten Zahlung einer festgelegten Geldsumme statt. Steuerlich hat dies keine Auswirkungen auf einkommensteuerpflichtige Eltern: Die monatlich zur Verfügung gestellte Leistung unterliegt keiner Abgabepflicht.

Dies ist in Deutschland anders, als in anderen EU-Staaten. Bezüglich eines Kindergeldanspruchs kann es also zu steuerlichen Unsicherheiten kommen, sobald nicht beide Elternteile auch in Deutschland leben. Als Steuerberater sollten Sie hier für Aufklärung sorgen.

 

Im Folgenden finden Sie nun unsere weiterführenden Artikel zum Thema Kindergeld, die Sie als Steuerberater*in über relevante Einzelfälle informieren. Klicken Sie auf den jeweiligen Beitrag, so werden Sie zum gewünschten Inhalt weitergeleitet. 

 

Kinderfreibetrag: Übertragung bei nichtehelicher Lebensgemeinschaft

Wann kann der Kinderfreibetrag übertragen werden? Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 15.12.2021 (III R 24/20) entschieden: Eine Übertragung des Kinderfreibetrags auf einen Elternteil bei einer funktionierenden nichtehelichen Lebensgemeinschaft ist grundsätzlich nicht möglich. Hier erfahren Sie alle Einzelheiten zum Urteil des BFH.

 

Entlastungsbetrag für Alleinerziehende auch zeitanteilig

Wann kann der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende geltend gemacht werden? Der BFH hat entschieden: Einzeln zur Einkommensteuer veranlagte Ehepartner können den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende im Trennungsjahr auch zeitanteilig in Anspruch nehmen. Genauere Informationen zum Thema können Sie hier nachlesen!

 

Kindergeld: Volljährigkeit und Fähigkeit zum Selbstunterhalt

Wann besteht bei erwachsenen Kindern Anspruch auf Kindergeld? Wann ist davon auszugehen, dass Kinder fähig sind, ihren Unterhalt selbst zu bestreiten? Der BFH hat klargestellt: Die Fähigkeit zum Selbstunterhalt ergibt sich aus dem Vergleich des gesamten existenziellen Lebensbedarfs mit den finanziellen Mitteln des Kindes. Worum es konkret im Streitfall ging und einen hilfreichen Praxistipp finden Sie hier. Hier klicken, um zum Beitrag zu gelangen!

 

Kindergeld: Anspruch bei Ausbildungsabbruch wegen Krankheit

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in seiner aktuellen Entscheidung vom 31.08.2021 (III R 41/19) seine Grundsätze weiter konkretisiert, unter welchen Umständen ein Anspruch auf Kindergeld besteht, wenn das Kind wegen einer Erkrankung die Ausbildung abbricht. Genaueres zur Thematik erfahren Sie, wenn Sie hier klicken!

 

Kindergeld: Einheitliche Erstausbildung oder Weiterbildung?

Wann besteht ein Kindergeldanspruch? Wann ist bei erwachsenen Kindern von einer einheitlichen Erstausbildung auszugehen? Der BFH hat sich in einem Urteil vom 26.05.2021 (III R 39/20) dazu geäußert. Klicken Sie hier, um alles über den Sachverhalt zu erfahren!

 

Übertragung kindbedingter Freibeträge - konkurrierender Ansatz von Kindergeld oder Kinderfreibeträgen

Nach § 32 Abs. 6 Satz 1 EStG wird bei der Veranlagung zur Einkommensteuer für jedes zu berücksichtigende Kind des Steuerpflichtigen im Kalenderjahr 2021 ein Freibetrag von 2.730 €  gewährt.Wenn Sie mehr zu dem Thema wissen wollen, klicken Sie hier!

 

Freibeträge bei Kindern: Übertragung nach Trennung der Eltern

Wie können der Kinderfreibetrag und Freibeträge für Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf nach Trennung der Eltern übertragen werden? Der BFH hat entschieden, dass bei dauernd getrennt lebenden Ehepartnern die Freibeträge nicht allein auf Antrag eines Elternteils übertragbar sind. Genaueres zum Urteil erfahren Sie hier!

 

Kindergeld: Was gilt bei Wohnsitzen in verschiedenen EU-Ländern?

Wann besteht Anspruch auf Kindergeld, wenn ein Elternteil im Ausland lebt? Gibt es einen Anspruch auf einen Differenzbetrag? Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in seiner aktuellen Entscheidung vom 18.02.2021 (III R 71/18) dazu Stellung genommen, ob in Deutschland ein Kindergeldanspruch besteht, wenn ein Elternteil im Inland und der andere Elternteil im EU-Ausland lebt, welcher dort aber keinen Kindergeldanspruch besitzt. Hier mehr erfahren!

 

Kindergeld: Wann liegt ein inländischer Wohnsitz vor?

Der Kindergeldanspruch kann von einem inländischen Wohnsitz abhängen. Aber welche Folgen haben Auslandsaufenthalte? Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in seinem aktuellen Urteil vom 12.11.2020 entschieden. Die Beurteilung hängt demnach von den tatsächlichen Gegebenheiten und der Beurteilung des Finanzgerichts ab. Hier klicken und mehr lesen.

 

Kindergeld: Einheitliche Erstausbildung bei Umorientierung?

Der BFH hat seine Rechtsprechung zum Erstausbildungsbegriff präzisiert. Hiervon hängt ab, ob für volljährige Kinder in der Ausbildung Kindergeld beansprucht werden kann. Was gilt für den Zeitpunkt einer Umorientierung und welche Rolle spielt die Ausbildungsrichtung? Antworten finden Sie hier.

 

Kindergeld: BFH klärt Ansprüche bei Auslandsbezug

Wann besteht ein Kindergeldanspruch, wenn bereits ein Elternteil im EU-Ausland Kindergeld bezieht? Und wann sind die Leistungen gleichwertig? Der BFH hat den Kindergeldanspruch für eine Mutter abgelehnt, die im Inland Arbeitslosengeld II bezog, während der Vater in Frankreich erwerbstätig war und dort Kindergeld erhielt. Zudem können Entscheidungen ausländischer Behörden Bindungswirkung haben. Weitere Informationen zur Auswirkung des Urteils auf die Praxis finden Sie hier.

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